Zum Inhalt springen

Monat: September 2017

Was ist AMD ?

Was ist AMD ?

AMD oder Advanced Micro Devices ist ein 1969 gegründeter Chiphersteller. Der Hauptsitz befindet sich in Sunnyvale in den USA. Aktuell beschäftigt der Konzern 9100 Mitarbeiter.

Bekannt dürfte AMD vor allem als Konkurrent von Intel beim Angebot von PC-Prozessoren sein. Doch das Unternehmen ist noch in weiteren Bereichen aktiv. Neben Desktop-CPUs werden auch Mobile-CPUs, Chipsätze für Server, Embedded-CPUs und Grafikchips.

Geschichte

AMD wurde am 1. Mai 1969 von Jerry Sanders III und Ed Turney gegründet.

Auf dem Weg zur Globalplayer gibt es einige besondere Meilensteine. Vier Jahre nach der Gründung begann mit der Eröffnung eines Werkes in Malaysia die Expansion außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika. Ein Jahr später begann die Produktion von Speicherchips. Im Jahr 1996 ertwickelte AMD den K5, den ersten x86-kompatiblen Prozessor, für den Einsatz in PCs.

2006 erfolgte die Übernahme von ATI. Der zur damaligen Zeit größte Anbieter von Grafikchips ermöglicht es AMD die Lieferung von wichtigen Computerbauteilen aus einer Hand.

AMD Saxony

1999 wurde in Dresden die Fab30 eröffnet und 2004 wurde mit der Fab36 der Produktionsstandort erweitert. Beides sind Fabriken zur Herstellung von Prozessoren.

In beide Fabriken investierte AMD insgesamt 6 Milliarden US Dollar. Gefördert wurden die Anlagen mit 800 Millionen DM von Bund und die Bundesland Sachsen.

Die Grundsteinlegung für Fab30 erfolgte 1996 in Wilschdorf, einem Stadtteil im Norden von Dresden. Auf einem Areal von 428 000 m² wurde die erste Fabrik nach Plänen des Architekten Alfonso Mercurio in Stahlbauweise errichtet.

Im Fab30 werden 200 mm Wafer hergestellt. Die Technologie änderte sich im Laufe der Zeit von 180 nm zu 130 nm und 90 nm.

Mit der Eröffnung des Fab36 hatte AMD die Möglichkeit 300 mm Wafer in der 90 nm Technologie herzustellen. Aktuell ist man bei 45 nm angekommen.

Was ist AMG ?

Was ist AMG ?

Im Juni 1967 wurde der Fahrzeugtuner AMG von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründet. Die Abkürzung AMG steht dabei für Aufrecht, Melcher und Großaspach, dem Gründungsort.

Die Idee zur Gründung entstand aus der Leidenschaft zum Motorsport. Aufrecht und Melcher arbeiteten als Ingenieure bei Daimler-Benz in der Entwicklungsabteilung.Beide waren and der Entwicklung des Mercedes-Benz 300 SE Rennmotors beteiligt. Als Mercedes alle Motorsportaktivitäten einstellte, erfolgte der Schritt in die Selbstständigkeit.

Die ersten Erfolge im Rennsport wurden Ende der 60er und Anfang der 70er erreicht. Es wurde eine Rennversion des Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 im Tourenwagensport eingesetzt und auch Privatiers unterstützt. Bekannt wurde das von AMG eingesetzte Fahrzeug unter dem Spitznamen “Rote Sau”. Der erste beachtenswerte Erfolg wurde 1971 bei den 24-Stunden Rennen von Spa-Francorchamps erzielt; und zwar ein Klassensieg und der zweite Platz in der Gesamtwertung.

Weiterhin wurde auch für Privatpersonen optimierte Fahrzeuge angeboten. Zuerst auf Basis des Mercedes-Benz 300 SEL und in den 70ern dem Mercedes-Benz R 107.

1976 erfolgt der Umzug von AMG nach Affalterbach und damit erfolgte auch eine räumliche Annäherung zu Mercedes-Benz.

Ende der 80er wurden die Mercedes-Benz 190er Modelle getunt. AMG trat als offizieller Partner im Motorsport auf. Sehr erfolgreich waren die Einsätze in der DTM, Deutschen Tourenwagen Meisterschaft. Um gemeinsame Straßenmodelle zu entwickeln wurde 1990 wurde ein Kooperationsvertrag zwischen beiden Unternehmen geschlossen. Drei Jahre später entstand dabei der Mercedes-Benz C 36 AMG.

1999 werden die Mehrheit der Firmenanteile von Hans Werner Aufrecht übernommen. 6 Jahre später wird die komplette Firma übernommen und die Mercedes-AMG GmbH gegründet. Die Motorsportaktivitäten werden in der H.W.A. GmbH fortgeführt.

2011 wurde das erste vom AMG entwickelte Fahrzeug vorgestellt, der Mercedes-Benz SLS AMG. 2014 folgt das zweite, der Mercedes-AMG GT.

Mercedes-AMG Project One

Mit dem Mercedes-AMG Project One wurde 2017 ein Formel 1 Auto für die Straße vorgestellt.

Mit 1000 PS, Hybrid-Technik, 350 km/h Höchstgeschwindigkeit, einem Preis von 3 Millionen Euro und limitiert auf 275 Stück ist es jetzt schon ein begehrtes Sammlerstück.