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Schlagwort: Deutschland

Was ist Deutschland ?

Was ist Deutschland ?

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Staat in Europa. Er ist aktuell auf einer Fläche von 357 000 km² von 82 Millionen Menschen besiedelt. Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 230 Einwohnern pro km².  Die Hauptstadt ist Berlin.

Deutschland ist in 16 Bundesländer gegliedert. Dabei ist Bayern das flächenmäßig größte und Nordrhein-Westfalen das bevölkerungsreichste. Das kleinste ist jeweils der Stadtstaat Bremen.

Die offizielle Gründung als Nationalstaat erfolgte 1871 durch die Ernennung von König Wilhelm I. zum 1. Deutschen Kaiser. Die Anfänge eines gemeinsamen deutschen Gebietes mit kulturellen Gemeinsamkeiten entwickelt sich ab etwa dem 11. Jahrhundert im Mittelalter. Zu erwähnen ist dabei das Heilige Römische Reich. Es war der Herrschaftsbereich der römisch-deutschen Kaiser bis 1789. Es umfasste dabei noch Gebiete Polens, Österreichs und Polens. Es war in zahlreiche kleinere Provinzsstaaten gegründet. Mit dem Beginn der Französischen Revolution 1789 und der Herrschaft Napoleon Bonapartes änderte sich auch in Deutschland einiges. Es führte zur Gründung des Deutschen Bundes 1815, einem 38 Fürstentümern und freien Städten bestehenden Staatenbundes. Die Gründung des Deutsches Reiches 1871 und endete mit der Niederlage im 1. Weltkrieg 1918. Im selben Jahr wurde die Weimarer Republik ausgerufen und damit die Monarchie in Deutschland beendet. Von der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945 und dem 2. Weltkrieg verbunden mit der Teilung Deutschlands und der Wiedervereinigung 1989 mit der DDR sind wir in der aktuellen Zeit angekommen.

Klimatisch gehört Deutschland zur kühl-gemäßigten Klimazone mit einer Durchschnittstemperatur von 8,9 °C.

Naturräumlich kann die Unterteilung folgendermaßen erfolgen: Das Norddeutsche Tiefland, begrenzt von den Städten Bonn, Düsseldorf, Hannover, Dresden. Die Mittelgebirgsregionen und das Hochgebirge Alpen mit dem Alpenvorland in Bayern.

Deutschland gehört zu EU. Es herrscht das politische System der parlamentarischen Demokratie.

Die wirtschaftliche Stärke lässt sich an der Tatsache festmachen das mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 3,4 Billonen USD die viertstärkste Volkswirtschaft der Welt ist. Deutschland ist der Staat mit der höchsten Exportleistung und damit Exportweltmeister. Besonders daran beteiligt ist die Fahrzeug-, Maschienbau- und Chemieindustrie.

Was ist die NATO ?

Was ist die NATO ?

North Atlantic Treaty Organization oder kurz NATO wird der Zusammenschluss von 29 Staaten auf politischer und militärischer Ebene. Im Deutschen spricht man vom Nordatlantikbündnis. Alle Staaten sind geografisch in Nordamerika und Europa angesiedelt. Das Bündnis ist ein Verteidigungsbündnis und besteht seit 1949 mit 12 Mitgliedsstaaten. Im Laufe der Zeit kamen weitere 17 dazu. Der Vorsitzende heißt NATO-Generalsekretär und wird für vier Jahre gewählt mit einer Option auf ein weiteres.

Aufbau der NATO

Es gibt zwei Bereiche, einen zivilen und einen militärischen.

Der zivile Bereich: Das NATO Hauptquartier befindet sich in Brüssel mit 4000 Arbeitsplätzen, darunter zivile und militärische Vertreter aus den einzelnen Mitgliedsstaaten oder Mitarbeiter im Militärstab. Der Nordatlantikrat befaßt sich mit allen Themen außer der Nuklearpolitik und Verteidigungsplanung. Es ist das wichtigste Entscheidungsgremium der NATO. Das NATO-Generalsekretariat mit dem Internationaler Stab setzt die getroffenen Entscheidungen um. Der NATO-Generalsekretär ist Vorsitzender der nuklearen Planungsgruppe.

Der militärische Bereich: Der NATO-Militärausschuss ist das Entscheidungs- und Beratungsorgan auf militärischer Ebene. Der Internationale Militärstab ist das ausführende Organ.

Geschichtliche Entwicklung

Nach dem 2. Weltkrieg wurde es als Bündnis gegen eine mögliche Machterweiterung der Sowjetunion gegründet. Im weitere Zeitverlauf vor allem durch Aufrüstung gegen den Warschauer Pakt. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs änderte sich die Aufgabenstellung komplett. Es wurden Vereinbarung für militärische Einsätze außerhalb der Mitgliedsstaaten gelegt, ex Ostblockstaaten als Mitglieder aufgenommen und die stationierten Streitkräfte in Europa reduziert. Ein bedeutendes Ereignis war der Kosovokrieg 1998 bis 1999.

Mit den Ereignissen vom 11.09.2001 wurde zum ersten und bisher einzigen Male der Verteidigungsfall ausgerufen. Er führte zum ISAF-Einsatz in Afghanistan.

2017 sind in Europa 240 Nuklearwaffen im Rahmen der Nukleardoktrin stationiert.

Was ist das Bruttoinlandsprodukt ?

Was ist das Bruttoinlandsprodukt ?

Das Bruttoinlandsprodukt, kurz BIP, gibt den Gesamtwert aller Güter und Dienstleistungen an, die innerhalb eines Jahres in einem Land geschaffen wurden, abzüglich der Vorleistungen. Diese Vorleistungen sind Güter, die nicht der Endverwendung zur Verfügung stehen.

Das BIP ist eine wichtige Messgröße um das Wirtschaftswachstum und die wirtschaftliche Stärke eines Landes zu bestimmen.

In Deutschland wird das BIP jährlich und quartalsweise vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Es gibt noch weitere Unterscheidung in der Berechnung. Beim nominalen BIP bezieht in der Summe den aktuellen Preisindex mit ein und verändert sich deshalb je nach Inflation oder Deflation mit einem höheren oder niedrigerem Wert. Das reale BIP nutzt einen Preisindex für die Lebenshaltung, bekannt als Warenkörbe des Statistischen Bundesamtes. sie sollen den Verbrauch eines durchschnittlichen Haushalts darstellen.

Um den materiellen Wohlstand der Bürger zu berechnen, wurde das BIP pro Kopf geschaffen, dass aktuell in Katar mit 103 000 USD am höchsten ist.

Es gibt auch etliche Leistungen die das BIP nicht mit einbezieht wie die Schattenwirtschaft und unbezahlte Tätigkeiten wie Haus- und Familienarbeit, häusliche Pflege, Kinderbetreuung, Heimwerken, Ehrenämter oder Hobbys.

Berechnungsmethoden

Es gibt insgesamt drei Berechnungsmethoden:

  1. Die Entstehungsrechnung betrachtet vor allem die Produktionsseite. Sie ermittelt die Bruttowertschöpfung aus der Summe sämtlicher Produktionen abzüglich Vorleistungen. Durch die Addition von Gütersteuern abzüglich Gütersubventionen erhält man das BIP.
  2. Die Verwendungsrechnung betrachtet verstärkt die Nachfrageseite. Es werden die privaten Konsumausgaben, Konsumausgaben des Staates, Bruttoinvestitionen und Exporte summiert und davon die Importe abgezogen.
  3. Die Verteilungsrechnung berechnet das BIP anhand des entstandenen Einkommens. Die Aufteilung erfolgt anhand des Volkseinkommens.