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Was ist Zündapp ?

Was ist Zündapp ?

Zündapp war ein bedeutender deutscher Motorradhersteller.

Es wurde 1917 gegründet und existierte bis zur Insolvenz in Jahr 1984.

Nach Firmengründung wurde sich auf die Produktion von Dampfmaschinen und Spielwaren spezialisiert. Im ersten Weltkrieg wurden Rüstungsgüter hergestellt. Ab 1921 konzentrieren sich Zündapp auf die Fertigung von Motorrädern für Jedermann.  Der Höhepunkt wurde in den 30er Jahren gelegt, als Zündapp europaweit zu den Top 5 Motorradherstellern zählte.

Es wurde mehrfach versucht die Produktpalette zu erweitern. Das Standbein blieb aber immer die Motoradherstellung.

Ab 1924 wurde sich in die Automibilproduktion gewagt. Zuerst mit dem Versuch des Lizenzbaues eines Kleinwagens von Rover und ab 1931 mit einem 4 sitztigen Kleinwagen. In Zusammenarbeit mit Porsche entstand der Porsche Typ 12. Einen Protoyp des ersten „Volkswagen“. Die Idee wurde aber nicht weiterverfolgt.

1933 bis 1935 baute man den Schnelllieferwagen mit 400 bzw. 500 ccm² Boxermotor.

In den 1950ern wurden mehrere Automibil-Prototypen entwickelt. In Serienfertigung ging 1957/1958 der Zündapp Janus , wovon 6902 Stück gebaut wurden.

Ebenfalls erfolgreich waren die Nähmaschienen-, Bootsmotoren- und Rasenmäherproduktion.

1958 wurde das Werk in Nürnberg verkauft und die Produktion zog nach München um. Von jetzt an konzentriert man sich auf die Produktion von Zweirädern mit Zweitaktmotoren bis 250 cm² Hubraum.

Ende der 70er gingen die Absatzzahlen langsam zurück. Dafür verantwortlich waren unter anderem die eingeführte Helmpflicht und Führerscheinprüfungen für Mofas und hohe Beiträge zur Haftpflichtversicherung.

Im August 1984 musste Zündapp Konkurs anmelden. Die Produktionsanlagen wurden nach China verkauft, wo sie noch etliche Jahre weiterproduzierten. Nach den Ende der Firma wurden ebenfalls noch in Portugal und in Indien Mofas und Motoren hergestellt.

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